Ursachen von Gewichtsverlust bei Tumorerkrankungen

Die Ursache des Gewichtsverlustes bei Tumorpatienten ist multifaktoriell zu sehen. Hauptsächlich beteiligt sind tumorbedingte Stoffwechselveränderungen sowie eine unzureichende Energie- und Nährstoffaufnahme.
Letzteres kann durch die Erkrankung selbst verursacht sein, z.B. als Folge einer direkten Beeinträchtigung durch Obstruktionen im Mund- und Halsbereich oder im oberen Magen-Darm-Trakt oder infolge einer durch den Tumor ausgelösten Appetitlosigkeit. In vielen Fällen führt auch die Therapie der Tumorerkrankung zu einer unzureichenden Nahrungsaufnahme:
 

  • Nebenwirkungen von Chemotherapie und Strahlentherapie. (Besonders die während der Chemotherapie verabreichten antineoplastischen oder zytotoxischen Medikamente können zahlreiche unterschiedliche Nebenwirkungen auslösen, die den Patienten zum Teil stark belasten).
     
  • Auswirkungen operativer Eingriffe im Bereich von Kopf-, Hals und Magen-Darm-Trakt in Abhängigkeit vom Ort und der Ausdehnung des Eingriffs.

  • Unzureichendes Bewusstsein des Patienten über die Wichtigkeit in der Krebstherapie das Gewicht zu halten bzw. zuzunehmen sowie kein Ernährungsplan der den Ernährungszustand stabil hält, bzw. verbessern kann. 

 

Lesen Sie im folgenden weitere Details zu den einzelnen Faktoren, die einen Gewichtsverlust bei Tumorerkrankungen beeinflussen.

 

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Bild: © Yuri Arcurs - Fotolia.com

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